In diesem Archiv finden Sie vor allem Fotos von den Mitspielkonzerten die der Erzbistum Köln mit den Höhnern organisierten. Janus moderierte die Mitspielkonzerte.

Janus mit Kinder die ihre Wünsche vorlesen.

Janus dirigiert das sehr grosse Adventsorchester.
© Foto: Schmülgen.
Einem Himmelsorchester gleich stimmten die beinahe 1.000 Hobbymusiker gemeinsam mit den Höhnern in Gross St. Martin weihnachtliche Lieder an: Mehrere hundert Blechblasinstrumente ertönten neben Dutzenden Streichern und zahlreichen Akkordeons und Keyboards, wurden bereichert durch das Spiel von unzähligen Flöten und Klarinetten, Gitarren, Glockenspielen, Mundharmonikas und Perkussionsinstrumenten.
Unter dem Motto "Nun seid uns willkommen" hatte das
Erzbistum Köln zum 2. Mal zu einem offenen Adventskonzert
eingeladen - jeder, der ein Instrument mitbrachte, konnte
mitmusizieren. Das ist ein aussergewöhnliches
Konzertereignis
, sagte Hohn Janus Fröhlich. Der
Schlagzeuger führte durch das einstündige Konzert, das
auch im WDR ausgestrahlt
wurde und am Bildschirm noch mehr Menschen zum Mitspielen einladen
sollte.
Wir wollten die Atmosphäre live miterleben
, sagte Ursula
Dannhäuser, die mit ihren zehnjährigen Drillingen Linda,
Marie und Leonard sowie Gitarre, Geige, Trompete und Querflöte
aus Wesseling angereist war. Und es ist
überwältigend.
Auch Geigenspielerin Linda war angetan:
Es macht so viel mehr Spass, mit anderen zusammen zu spielen.
Dann kann man sich auch mal verspielen.
Katharina Hardt (10)
durfte auf ihrer Blockflöte das Lied Stern
über Bethlehem alleine einleiten. So wie Agnes
Frillinghaus, die mit ihrem Mundharmonika-Orchester aus Bornheim
angereist war und auf ihrem Kreuzwender den Gesang von Sängerin
Kathy Kelly zum Irischen Reisesegen solo
begleitete. Das Solo war etwas ganz Besonderes für mich
,
schwärmte Katharina. Das Stück habe ich gestern Abend
noch ganz oft geprobt.
Proben musste jeder im Voraus. Die intensive Vorbereitung ist
ebenso Pflicht wie die Teilnahme an der Generalprobe
, so
Fröhlich. Die Musiker konnten die Stücke zuvor im Internet
herunterladen. Auch Nils Preissner (11) hatte geübt und wohl
den grössten Aufwand betrieben, sein Instrument in die Basilika
zu schaffen. Nils spielte Schlagzeug - als einziger neben Christoph
Fröhlich, der für seinen Vater Janus einsprang. So gab
Nils auch den Rhythmus zu Lasst uns froh und
munter sein vor, auf den sich das Adventsorchester einstimmte.
Janus und ich haben uns auf einen Takt geeinigt
,
erzählte der kleine Trommler stolz.
Trotz Rhythmus und Beat hatte das Konzert vor allem besinnliche
Momente. Advent ist eine Zeit des Innehaltens
, sagte
Initiator Joachim J. Zöller vom Generalvikariat. Und
vielleicht ist das Adventskonzert für manch einen auch ein
erster oder wieder entdeckter Berührungspunkt mit der Advents-
und Weihnachtszeit.
Nicole Kemp,
Kölnische Rundschau den 13. Dezember 2004
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