25 Jahre Höhner - und hoffentlich noch lange kein Ende! Mit Begeisterung feierten gesternabend die Gäste in der vollbesetzten Philharmonie die Band, die nun schon seit einem Vierteljahrhundert(!) nicht nur den Kölner, sondern viele Menschen in der ganzen Republik mit ihrer Musik Freude macht. Es lag nahe und wurde vom Publikum mit viel Applaus honoriert, dass das Jubiläumskonzert einen ausgiebigen Räckblick bot von den Anfängen als Ne Höhnerhoff bis heute.
So war ur-Hohn Peter Lessenich eigens aus Berlin angereist um mit dem Ex-Kollegen Walter Pelzer (beide haben heute beruflich nichts mehr mit Musik zu tun) sowie den heute noch Aktiven, Janus Fröhlich und Peter Werner, in der Urbesetzung aufzutreten. Sie brachten die Jrillparty und den bisweilen heute noch gespielten Titel Höhnerhoff-Rock.
Welcher Höhner-Fan erinnert sich nicht an den früheren Frontmann Peter Horn? Er war natürlich mit seiner Erkennungsmelodie Ich bin Clown vertreten - echte Fründe stehen nun einmal zesamme.
Was alles in den Höhner-Texten drinsteckt, hatte das
Improvisationstheater Cologne City Limits
bereits vor Konzertbeginn im Foyer rezitiert - immer wieder haben
die Höhner auch witzige Passagen eingearbeitet. Da kann es denn
nicht verwundern, dass die kleine Wilhelm Tell-Geschichte
("Der wurm ist tot") einen etwas andern Ausgang nimmt als
die klassische Vorlage. Auch das chaotische Dreigestirn (Ich
war Prinz, jetzt bin ich's wieder, das steckt halt in meine
Glieder
) hält sich durchaus nicht ans Original.
Echte Fründe sind längst auch Galleon aus Irland und die Junge Sinfonie Köln geworden, deren Leiter Günter Hässy eine witzige Ode Colonia aus Höhner-Hits gestrickt hat. Recht jung ist die Freundschaft mit der A-Capella-gruppe Wise Guysdie das Höhner-konzert komplettierte; dazu kam noch ein Überraschungsgast.
Das Pünktchen auf dem i war schliesslich die Uraufführung des Titels Die karawane zieht weiter... Sie gehört zur neuen CD auf die sich die vielen Höhner-Fans schon jetzt freuen dürfen.
vol 1997
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