Zum 16. Mal ging gestern abend ein Höhner-Classickonzert in der ausverkauften Philharmonie vor begeistertem Publikum über die Bühne. Vor dem Eingang zur Philharmonie gab's die erste Überraschung: die Erstausgabe der neuen Höhner-Zeitung Hey Kölle wurde an die Besucher verteilt.
Im konzert standen natürlich die Lieder der neuen CD Die Karawane spielt weiter... hier spielt die Musik im Vordergrund. Wie schon bei allen Classics zuvor war wieder die Junge Sinfonie Köln (JSK) Partner der Band, in grosser Besatzung mit 80 Musikern.
Trotzdem gab es diesmal dabei etwas Neues. "Ander haben die drei Tenore" verkündete Fronthohn Hennng Krautmacher " aber wir haben die drei Dirigenten." Hatte bislang in der Philharmonie stets Dirigent Günter Hässy allein den Taktstock geschwungen, so wechselte er sich diesmal mit seinen kollegen Uli Gögel und Andy Wiedermann ab.
Die Musiker hatten sich eine Menge witzige Ideen einfallen lassen. So gab es zum Titel Der liebe Gott weiss, dass ich kein Engel bin ein Orchestermedley mit Zitaten aus Haleluja, Messias Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein und Wir sind alle kleine Sünderlein und anderen Stücke. Als Einstimmung in Schöne jode Morje kam Edvard Griegs Morgenstimmung zum Einsatz, auch Tschaikovskys Nussknackersuite war vertreten und zu Beginn der zweiten Abteilung wurde auf klassische Werke wie den Freischütz eine Sultan-Parodie gespielt.
Musikalische Gäste hatte die Höhner diesmal nicht ins Programm eingebaut. Der Narr aus dem gleichnamigen neuen Höhner-Lied trat dafür persönlich auf (in dem klassischen Kostüm steckte Andy Sauerbier vom Bewegungstheater Caracho) - mal als Narr, der Narrenfreiheit hat und alles sagen darf, mal als karnavalistischer Jeck.
Höhner, Classic, JSK - das ist inzwischen selbst zum Klassiker geworden.
vol
Kölnische Rundschau, den 17. November 1998
Wenn Sie uns Fotos und/oder Zeitungsartikel für dieses Archiv oder einen eigenen Beitrag schicken wollen oder dieses Höhner-Fanbuch Wo mir sin is Kölle nicht lesen können wie Sie das erwarten, schreiben oder schicken Sie dies alles an:
Redaktion des Höhner-Fanbuches