
© Bundesregierung / Guido Bergma
Ein Privat-Audienz bei der Kanzlerin für die Kölner Jungs. Die Einladung kam am Dienstagabend. Jetzt der Adelsschlag für die Band aus dem Rheinland: Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing sie am Mittwoch im Kanzleramt.
Es war ausgesprochen nett, wunderbar. Angela Merkel ist eine
sehr nette Frau
, schwärmt Höhner-Schlagzeuger
Janus Fröhlich nach dem Besuch: Wir haben sehr locker
geplaudert.
Über eine Stunde dauerte der Besuch im Bundeskanzleramt, alles
war generalstabsmässig geplant: Zuerst die Führung
durch das komplette Haus, dann der Besuch in Angela Merkels
Büro. Hier zeigte sie auf das Regierungsgebäude und sagte:
Bei diesem Anblick weiss ich immer, wem ich Rede und Antwort
zu stehen habe - dem deutschen Volk
, so Hohn Janus.
Natürlich überbrachten die Musiker Grüsse vom Rhein -
und eine CD mit ihrem Erfolgstitel Wenn
nicht jetzt, wann dann. Es war das dritte Mal, dass wir
Frau Merkel gesehen haben - aber Mittwoch, das war eine
persönliche Einladung - und das ist was ganz Anderes und
Besonderes
, so Fröhlich zum Express.
Und wie kam's dazu? Sänger Henning Krautmacher
erzählt: Da ist einmal Jens Singer, Regierungsdirektor im
Bundeskanzleramt. Der wohnte bei uns in der Nachbarschaft, den
kenn' ich schon seit kleinauf. Er meinte, wenn wir das
nächste Mal in Berlin seien und Lust hätten, uns das
Bundeskanzleramt mal anzuschauen, bräuchten wir nur
durchzuklingeln.
Dann kam die Einladung, am Dienstagabend beim
Sommerfest der Landesvertretung NRW in Berlin zu spielen.
Die Höhner und die grosse Politik - es wird nicht die letzte
Begegnung gewesen sein: Wir unterstützen die Konferenz
zum Artenschutz des Bundesministeriums für Umwelt. Inhaltlich
und musikalisch,
sagt Fröhlich. Erster
Termin: Pressekonferenz am 18. Oktober in Bonn.
Anne-Katrin Palmer und Inge Wozelka
Express, den 20. September
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