Archiviert am 16. Oktober 2007
Sie sind fast jede Woche im Fernsehen und treten in grossen Hallen wie der Köln-Arena auf. Warum spielen Sie dann noch in so kleinen Dörfern wie Lippoldsberg?
Henning Krautmacher: Die Grösse eines Veranstaltungsortes ist uns egal. Wir spielen gerne da, wo Leute sind, die uns hören und sehen wollen.
Sie sind bekennende Fussball- und Handballfans. Wie sieht es mit Ihren eigenen sportlichen Aktivitäten aus?
Peter Werner: Jeder von uns treibt Sport. Janus und ich spielen Tennis. Henning und Hannes joggen. Jens ist Kanufahrer, und Ralf reitet und betreibt Motorsport.
Schreiben Sie alle Texte und die Musik selbst?
Hannes Schöner: Jeder von uns: Ja. Hat einer von uns eine Idee, dann setzen sie wir gemeinsam um und arbeiten daran, bis der fertige Song steht.
Sechs Personen, sechs Charaktere. Kommt es da nicht mal zu Reibereien?
Janus Fröhlich: Es ist bei uns wie im richtigen Leben. Mal kloppt man sich, mal verträgt man sich.
Machen Sie auch ausserhalb der Auftritte und Proben etwas gemeinsam?
Ralf Rudnik: Ab und zu schon. Wir feiern ein paar Mal im Jahr zusammen, und wenn es die Zeit erlaubt, besuchen wir auch Konzerte anderer Bands.
Peter Werner und Janus Fröhlich, Sie haben die Band vor 35 Jahren mit gegründet. Das ist eine lange Zeit. Denken Sie mittlerweile ans Aufhören?
Janus Fröhlich: Es macht immer noch sehr viel Spass, so dass solche Gedanken schnell wieder verflogen sind.
Jens Streifling, warum sind Sie vor vier Jahren von der Band BAP zu den Höhnern gewechselt?
Jens Streifling: Ich habe eine neue musikalische Perspektive gesucht. Der Wechsel kam zur richtigen Zeit und ich habe ihn bislang nicht bereut.
Wie sieht die Zukunftsplanung aus? Gibt es bald eine neue Single oder CD?
Henning Krautmacher: Im Studio ist unsere neue CD gerade fertig geworden. Sie wird am 9. November erscheinen.
Interviewer: Wolfgang Herbold
Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA-Online) den 14.
Oktober 2007
Sie kamen, sangen und begeisterten ihre Fans: Die rheinische Band
die Höhner traten am Samstagabend in der ausverkauften
Lippoldsberger Kreissporthalle Halle auf. 1.000 Gäste feierten
ausgelassen. Es war einfach eine geile Party
, bilanzierte
der Vorsitzende des TSV Lippoldsberg, Andreas
Böhnke, sichtlich zufrieden.
Als Krautmacher, Werner, Fröhlich, Streifling, Rudnik und Schönerer um 20 Uhr die Bühne betraten, hatten die Scheunenrocker aus Osnabrück die Stimmung bereits ordentlich angefacht. Sie hatten eine Stunde lang einen Partyhit nach dem anderen gesungen. Doch die Band aus Köln toppte die Stimmung während ihres zweieinhalbstündigen Konzerts noch deutlich und zwar mit bekannten Hits wie Viva Colonia, Dicke Mädchen haben schöne Namen, Die Karawane zieht weiter..., Hey Kölle! Du bes e Jeföhl und Jetzt geht''s los. Die Kölner Kultband liess fast keinen ihrer Hits aus, die sie so bekannt und beliebt gemacht haben.
Sangen die Fans bei fast jedem Lied lauthals mit, so begeisterte ein Titel jedoch besonders: Wenn nicht jetzt, wann dann?. Der Titel, den die Musiker zur Handballweltmeisterschaft im eigenen Land komponiert hatten und der immer mit dem Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft verbunden werden wird.
Es gab wohl nur ganz wenige unter den Besuchern, die nicht in Nordhessens grössten Chor an diesem Abend einstimmten.
Wolfgang Herbold
Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA-Online) den 14.
Oktober 2007
Wenn Sie etwas für dieses Archiv, einen eigenen Beitrag schicken wollen oder dieses Höhner-Fanbuch Wo mir sin is Kölle nicht lesen können wie Sie das erwarten, schreiben oder schicken Sie dies alles an:
Redaktion des Höhner-Fanbuches