Deutschland gegen Rumänien: 46.000 Zuschauer live im RheinEnergie-Stadion. Millionen Menschen gebannt vor dem Fernseher. Mitten drin und inzwischen überall dabei: Kölns heissester Exportschlager - die Höhner.
Für Bundestrainer Joachim Löw schmettern sie ihren Super-Hit Viva Colonia, umgetextet in Viva Colöwia. Unsere kölschen Höhner - längst sind sie die National-Höhner: Ob Wetten dass...?, Hitparade der Volksmusik, ob Musikanten-Stadl, DF-Fernsehgarten oder Viva Mallorca - die Erfolgskapelle trällert auf allen TV-Kanälen.
Und auf vielen Bühnen quer durch die Republik: Im Herbst steht die Tournee an: Konzerte in Friedrichshafen, Erfurt, Mänchen, Hamburg oder Berlin stehen auf dem Programm. Sie spielen bei der NRW-Landesvertretung in der Hauptstadt, sind am 22. Dezember bei der grossen ZDF-Sportgala dabei. Höhner üvverall - und das neue Album soll auch noch in diesem Jahr erscheinen.
Von ihrem eigenen Erfolg fast überrannt wurde die kölsche Kombo in der letzten Karnevals-Session: Da schrieben sie für die Handball-Nationalmannschaft und Trainer Heiner Brand ihren Song Wenn nicht jetzt, wann dann? um - und schossen an die Spitze der Hitparade.
Das Geheimnis des Erfolgs? 35 Jahre harte und konsequente
Arbeit
, sagt Schlagzeuger Janus Fröhlich.
Und unsere Kreativität
, ergänzt
Keyboarder Peter Werner. Schliesslich fällt
uns immer wieder was Gutes ein.
Der bundesweite Erfolg ist auch das Ergebnis ihrer TV-Präsenz.
Die Fernsehauftritte zum Beispiel bei Hansi Hinterseer oder
Thomas Gottschalk haben uns in ganz Deutschland bekannt gemacht. Das
ging nur, weil wir da keinerlei Berährungsängste
haben
, meint Gitarrist Hannes Schöner.
Ziele? Jede Menge
, lacht Sänger Henning Krautmacher.
Fit bleiben, weiter Spass an der Freud haben und vielleicht
mal mit Höhner-Classic in der Royal Albert Hall in London
auftreten.
Inge Wozelka
Bucco: Foto
Express, den 12. September 2007
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