Pressearchiv Höhner Rockin' Roncalli Show "SingSalaBim" 2005

In diesem Archiv veröffentlichen wir Zeitungsartikel über die Höhner Rockin' Roncalli Show SingSalaBim die von 10 März bis 20 März in Jülich gastierte.

Zauberhafte Momente voller Poesie


Engelsgleich schweben Lyudmyla Poapova und Roman Ignate durch das Chapiteau: Das Duo Expressiya setzt die poetischen Akzente in der neuen Höhner Rockin' Roncalli Show. © Foto: Jörg Abels

Geheimnisvoll wie die sphärischen Klänge, die er den Gläsern entlockt, schleicht Kristalleon durch die Manege. Das blau-weisse Scheinwerferlicht hundertfach von kleinen Spiegeln seines Kostüms ins Publikum zurückwerfend, findet sich allmählich die Melodie, und der Klang der Gläser legt ein unendlich sanftes Karussels un bunte Büdcher über die Manege, in das die Höhner gefühlvoll einstimmen, und verzaubert die knapp 1.400 Gäste im Roncallizelt am Brückenkopfpark.

Es sind diese poetischen Momente, die der Höhner Rockin' Roncalli Show ihre einzigartig romantische Note verleihen, auch wenn die neue Show SingSalaBim deutlich mehr Akzente auf Mystik und Magie setzt.

Zum zweiten Mal binnen Jahresfrist haben Landrat Wolfgang Spelthahn und die Kulturinitiative des Kreises Düren die ungewöhnliche Show an die Rur gelockt. Mehr noch als beim Vorgänger Minsche, Fiere, Emotionen verschmilzt bei SingSalaBim aber die mit zahlreichen neuen Liedern aufwartende Kölner Kultband mit den von Roncalli-Chef Bernhard Paul handverlesenen Artisten zu einer einzigartigen Symbiose von Melodien und Manegenkunst, Akkorden und Akrobatik.

Auch wenn Sänger Henning Krautmacher als paranormaler Gedankenleser und Jens Streifling als Houdini, der die Jungfrau durchtrennt, an der Seite von Magier Peter Valance glänzen, Gitarrist Ralf Rudnik durch die Manege schwebt und Peter Werner samt Flügel eine 360-Grad-Wende vollzieht, stehen die Artisten in der Manege stets im Mittelpunkt der Show.

Wie ein roter Faden ziehen sich kleine und grössere Zauberkunststückchen durch das dreistündige Programm, das durch den Chaos-Illusionisten Otto Wessely Varieté-artige Züge erhält. Sprachloses Staunen begleitet vor allem die ungewöhnliche Modenschau des russischen Duos Minasov, das in Sekundenbruchteilen Röcke und Kleider wechselt, ohne dass das Auge des Betrachters auch nur den Hauch einer Chance hat, dem Trick auf die Spur zu kommen.

War Komiker Georg Leiste schon im vergangenen Jahr in Düren mit von der Partie, so dass der eine oder andere im Zelt schon mal vorsichtig in Deckung ging, als Henning Krautmacher lebendige Dübel suchte, um ein Seil für die Primaballerina zu spannen, erleben die Besucher in Jülich gleich zwei gänzlich neue Programmpunkte im Vergleich mit der SingSalaBim-Première im November in Köln: die Handstandartistik des Daniel Rosetti und die atemberaubende Hochseilakrobatik des Duos Khachatryan, die zweifelsohne zu den Höhepunkten des Programms zählt.

Vater und Tochter lassen den Adrenalinspiegel steigen, wenn sie in Schwindel erregender Höhe ihre Kunststücke vorführen, nur durch ein dünnes Seil gesichert. Und auch ein weiterer Schuss Poesie darf nicht fehlen. Dafür sorgt schon allein das Duo Expressiya, das elfengleich am weissen Tuch durch das Chapiteau schwebt und scheinbar schwerelose Akrobatik am Boden zelebriert.

Jörg Abels
Aachener Zeitung, den 11. März 2005

Wenn Sie uns noch andere Zeitungsartikel für dieses Archiv senden wollen oder einen eigenen Beitrag schicken wollen oder dieses Höhner-Fanbuch Wo mir sin is Kölle nicht lesen können wie Sie das erwarten, schreiben oder schicken Sie dies alles an:

Redaktion des Höhner-Fanbuches
"Wo mir sin is Kölle"
Kamp 39-10
NL-8225 HJ Lelystad
Tel.: +31-320-232621
Handy: +31-6-12667266
Email: info@hoehnermusikfan.net

Metadaten dieses Kapitels in Dublin Core und RDF/XML.