In diesem Kapitel geben wir thematisch einige Stationen die immer wieder in der Geschichte der Band Höhner erwähnt werden.
Die Band nannte sich "Ne Höhnerhoff" da dieser als Gag und Anspielung auf der Hackordnung gedacht war die nicht nur im Hühnerstall herrscht. Ausserdem gibt es in einem Höhnerhoff viel Geschnatter, Stimmung und Leben und das passt genau zum Karneval. Auch die Tatsache dass noch keine andere Band einen Tiernamen hatte, spielte bei der Wahl des Namen eine Rolle.
Die Höhner haben eine spezielle Beziehung zu der Familie
Millowitsch. Willy Millowitsch war derjenige der der Band Ne
Höhnerhoff die Chance gab bekannter zu werden wenn er die Band
einlud die Musik bei dem Schwank Drei Dag ahl
Kölle zu spielen . Ausserdem hatten die Bandmitglieder
kleine Rollen und konnten zwischen den Akten ihr eigenes Repertoire
spielen.
Seitdem ist ein ziemlich enges Kontakt zwischen Willy und den
Höhnern bis seinen Tod geblieben. Die Höhner namen einige
Lieder mit ihm auf und die Höhner ehrten ihn zum 80. Geburtstag mit
dem Lied Willy, wat wör Kölle ohne
Dich?. Einige Höhner spielten wieder in dem eigens
für Willy Millowitsch geschriebenen Krimi Kommisar Klefisch.
Wenn der Volksschauspieler starb, spielten die Höhner Willy, wat määt Kölle ohne
Dich? bei dem Trauerfeier.
Peter Millowitsch führte bei einigen Höhner-Komzerten die Regie und schrieb die Rahmenhandlung für Zwei Zimmer, Küche, Diele Bad. Ausserdem lieferte er Ideen für die Zwischeneinlagen der Classickonzerte und spielte ab und zu eine Rolle dabei. Janus und Peter schrieben wieder Lieder für das Stück, König vom Friesenplatz.
Die Band ist Sonderbotschafter für Unicef, spielt
regelmässig in Köln auf dem Weltkindertag und drehte die
Kinowerbespot I believe - Unicef.
Ein Foto von der Band wurde in einer beschränkten Auflage mit
einem von der Band signierten Echtheitszertifikat als Litho verkauft.
Die Einnahmen gingen an Unicef.
Aber nicht nur mit ihrer Musik engagiert sich die Band Höhner, sondern unterstützt auch das Kölner Lobby-Restaurant Dieses bietet Berbern für ganz wenig Geld warme Mahlzeiten. In 1996 veröffentlichten sie das Lied Alles verlore, und alle Einnahmen dieses Liedes gehen zu LoRe.
Aktiv sind die Höhner auch in der kölschen Initiative gegen Nazismus und Rassismus Arsh Huh AG die nicht nur Veranstaltungen mit Auftritten der angeschlossenen Künstler organisiert sondern auch Schulklassen über Nazismus und Rassismus informiert.
Gelegentlich spenden die Höhner Zeit und Geld an andere Aktionen wie die Aktion des deutschen Tierschutzbundes gegen die Legebatterien Freie Hühner braucht das Land wofür die Band das Lied Johanna das Huhn ins repertoire nahm und dem Tierschutzbund 1.000 Exemplare ihres Plüschhuhn-Maskottchen zum Weiterverkauf zur Verfügung stellte.
Es ist darum dass die Band nicht nur für ihr vielseitiges Repertoire im Jahre 2001 den Kölschpreis erhalten hat, sondern auch für ihr soziales Engagement.
Wie die Höhner im Anfang ihrer Karriere von Willy Millowitsch
unterstützt wurden, helfen sie einige Bands bekannter zu werden.
Sie gaben gemeinsame Auftritte mit Galleon, eine irische Band die Henning
entdeckte wenn er in Irland war. Auch zum Beispiel die Wise Guys,
Basta und Brings wurden von den Höhnern mit im Programm der
Classickonzerten eingebunden oder wurden bei Karnevalsauftritten
vorgestellt.
Andere Bands wie Kribbelköpp und Wibbelstetz wurden zu
Auftrittsmöglichkeiten verholfen oder mit Rat und Tat zur Seite
gestanden.
Neben allen Preisen und Karnevalsorden die die Höhner im Laufe der Zeit erhalten hatten, haben viele Karnevalsvereine die Bandmitglieder als Ehrenmitglieder aufgenommen So sind die Höhner zum Beispiel Ehrensenator, Rittmeister oder Leutnant.
Die Höhner vergeben ihrerseits den Titel Ehrenhohn an besondere Persönlichkeiten. Ehrenhöhnern sind:
Autogrammkarten der Höhner sind erhältlich wenn Sie einen
frankierten und selbstadressierten Umschlag (C5) senden an:
Höhner GbR
Girlitzweg 30/Tor 4
50829 Köln.
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Redaktion des Höhner-Fanbuches