Höhner in den Medien

In diesem Kapitel veröffentlichen wir aktuelle Artikel über die Höhner. Diese Zeitungsartikel sind einen Monat lang hier zu lesen. Danach gehen diese zum Archiv

Archiviert am 27. November 2007

Frenetische Begeisterung um Höhner

Kölner Dialekt-Band reisst die Fans im Rhein-Main-Theater Niedernhausen von den Sitzen

Nebelschwaden ziehen über den Boden, bunte Lichter flackern dezent, ein Foto mit Schattenumrissen von sechs Männern erscheint auf der Leinwand. Für die schon zu Beginn feiernden Fans ist alles angerichtet für das Konzert der seit über 30 Jahren spielenden Kölner Kultband Höhner. Henning, Hannes, Janus, Peter, Ralle und Jens erstürmen die Bühne, greifen flink zu ihren Instrumenten und erobern von der ersten Sekunde das erstaunlich bunt gemischte Publikum. Und das zeigt sich im fast ausverkauften Rhein-Main-Theater in bester Partylaune: Standing Ovations und frenetisches Mitklatschen gleich beim ersten Song Irgendwann. Für alle Fans gibt's nur ein Jetzt und Hier, so wie das neue Album der Kölner Gruppe heisst.

An damals und hier erinnert sich Frontmann Henning auch noch gut. "Letztes Jahr war's noch Übung, aber diesmal kommt die Kür, lasst es uns gemeinsam zur Gewohnheit werden", begrüsst der Schnurrbartträger seine Fans und fordert zum Begrüssungsritual auf: "jeder schüttelt jetzt seinem linken und rechten Nachbarn die Hand und sagt ihm dabei schön, dat du do bes". Mit diesem Titel stellen die Höhner" ihre ganze Herzlichkeit unter Beweis. Nähe, Wärme, Geborgenheit, aber keine Gefühlsduselei sind das, was sie und hre Musik auszeichnet, so wie sie es auch mit How do you do? demonstrieren. Der internationale Song-Mix aus Englisch, Französisch, Italienisch und Kölsch reisst auch den letzten Fan aus seinem Sitz.

Zur musikalischen Aufwartung an ihre Heimatstadt verlangen die sechs Männer dem Publikum nicht nur Stehvermögen ab. Akustisches Talent und kölscher Dialekt sind Grundvoraussetzung für das Ausweisdokument, das Frontmann Henning immer wieder präsentiert - den Kölsch Pass.

Sanftere, teils melancholische Töne erklingen bei der Interpretation von Elton Johns Sorry seems to be the hardest word. Eindrucksvoll untermauern sie mit Nimm mich mit ihren Anspruch auf anspruchsvolle Texte. So verschnaufen die Fans zur wärmenden Stimme von Hannes für einen Augenblick, ehe sie Henning bei C'est la vie mit einer Mini-Glocke wieder aus den Sitzen holt.

Engagement für die Natur kommt bei I'm a part of it zum Vorschein. Auf der Leinwand läuft ein kurzer Film mit einem Schwarm Vögel, der sich in einer Steppe zu einem Elefanten verwandelt und so die Natur symbolisiert. Im Stile des bekannten Wohltätigkeitssongs We are the world unterstreichen sie den Stellenwert des Menschen, der nur ein Teil dieser Welt ist, und unterstützen aktiv das Projekt der Naturallianz.

Eingeleitet durch ein grandioses Gitarrensolo von Ralle, das in seiner Schwere an Wind of Change von en Scorpions erinnert, fragen sie sich ab Wann jeit dr Himmel op?. Um dann den unplugged-Teil einzuleiten - oder wie es Henning betitelte "ausgestöpselt zu spielen".

Beim Finale ist wieder grosse Party angesagt. Mir jeiht et jot ist auch dem Publikum anzusehen, das auch bei Echte Fründe" frenetisch mitklatscht, sich und die Höhner feiert. Schliesslich sind sich alle einig: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Andreas Einbock
MainRheiner, den. 24. November 2007

Archiviert am 27. November 2007

Umarmt von Kölner Jecken

Kölsches Feeling im Graf-Zeppelin-Haus: mit einer fulminanten Show begeisterten am Mittwochabend die Höhner rund 1.300 Fans. Ausser Rand und Band und in bester Fasnets- oder Fastelovend-Stimmung, wie man in Kölle am Rhein zu sagen pflegt, liess sich auch das Häfler Publikum nicht lumpen.

Schon nach den ersten Höhner-Tönen galt die rasant um sich greifende Devise "Da simmer dabei, dat is prima." Angesichts so viel geballten Temperaments staunten Henning, Hannes, Janus, Peter, Ralle und Jens nicht schlecht. "Könnt ihr Kölsch verstehen?" wollte der Schwarm aller Frauen, der smarte Henning, wissen. Ein kreischendes "Jaaaaa" durchflutete den Saal. "Kann man bei euch ein Kölsch trinken?" "Neeeeiiiinnnn", so die vernichtende Antwort der Fans. Das wollen die Höhner spätestens bei ihrem nächsten Gastspiel in Friedrichshafen ändern. "Wir bringen das Kölsche Bier mit", versprach Henning und wie ein Orkan tobte der Applaus durch die Reihen.

Sehr wohl ein paar Kölsch vor dem knapp dreistündigen Konzert getrunken aben Anita Oberschlep aus Markdorf und ihre Freunde aus der Bodenseeregion, zusammen vereint im Kölsche Klöngelskop. Dieser loser Zusammenschluss aus Menschen, die ihre Wurzeln am Rhein haben oder einfach nur eine Affinität zur Kölschen Frohnatur pflegen, sassen beim Konzert der Höhner natürlich in den vordersten Reihen. "Zuvor waren wir alle im Hotel Waldhorn und haben uns ei einem Kölsch auf dieses Konzert eingestimmt", verrät Anita Oberschlep.

Was macht die Höhner und ihre Musik eigentlich so sympathisch und bis hinunter ins Schwobeländle" so beliebt? "Es ist einfach das unbeschwerte kölsche-Lebensgefühl, das in dieser Musik transportiert wird", sagt der eingefleischte Höhner-Fan aus Markdorf.

Jetzt und hier heisst das neue Album, aus dem es am Mittwoch einige Kostproben gab. Für die Höhner ist dieses Album ein Stück neuer Weg, Momentaufnahme und Vision zugleich. In introvertierter Selbstbetrachtung kreativ zu sein, war noch nie ihr Ding, von einem Leben etwa im künstlerischen Elfenbeinturm ganz zu schweigen. Die Höhner-Seele will die Zuhörer packen, direkt und unverschnörkelt in den Arm nehmen. Dass es ihnen dabei an Ehrlichkeit und Gradlinigkeit keinesfalls mangelt, haben die Höhner schon in der Vergangenheit hinlänglich bewiesen, im neuen Album aber erst recht. In ihren dreizehn neuen Songs lassen die Höhner nämlich ihre Herzen sprechen, tröstend, mutmachend und stimmungsmäßig so grandios, dass garantiert kein Fan unberührt bleibt. Dem Sextett ist damit ein Herzenswerk gelungen und den Fans im Graf-Zeppelin-Haus haben die neuen Songs mehr als gut gefallen: "Zu-ga-be!"

Noch nie in ihre Karriere haben die Höhner so offen ihre eigenen Erfahrungen eingebracht wie auf dem neuen Album. Dramaturgisch äusserst kunstvoll gestaltet, greifen die dreizehn neuen Lieder ineinander, dienen als Mutmacher und Antidepressiva zugleich.

Auch ihre Beziehung zur Umwelt und ihr Engagement zur Rettung der Artenvielfalt, findet in einer neuen Version des Songs I'm a part of it. Dieses Lied haben die Höhner jetzt dem Naturallianz-Gipfel, der im Mai 2008 in Bonn stattfinden wird, als offizielle Hymne zur Verfügung gestellt - Musik eben aus dem jetzt und hier.

Gäby Krämer Südkurier den. 23. November 2007

Viva Colonia: Über 1000 Fans lassen Höhner hochleben

Mit Partykrachern und Balladen hat das Kölner Sextett Höhner gestern Abend im Graf-Zeppelin-Haus mehr als 1.000 Fans begeistert. Da durfte die Hymne Viva Colonia nicht fehlen. Die Fans tobten, die Bühne wackelte. Von der ersten Sekunde an heizten die Macher des Handball-WM-Hits dem Publikum im Hugo-Eckener-Saal ein. Zwei Stunden lang liessen es die Kölner, die primär Mundart singen, krachen und gaben einen Vorgeschmack auf das nächste Höhner-Studio-Album.

Dass sie mehr als nur Stimmungsknaller drauf haben, hat das Konzert mal wieder deutlich gezeigt. Das Sextett gab sich facettenreich, mal poetisch und sentimental, dann aber ieder so, wie sie das Publikum kennt und liebt: als Partykracher und Stimmungsmacher.

Schwäbische Zeitung den. 22. November 2007

Archiviert am 10. November 2007

Voll im Höhner-Fieber

1.850 Fans singen, schunkeln und feiern mit der Kölner Kult- Band

Offiziell wird die Fastnacht erst am Sonntag eröffnet. Die erste grosse Schunkel-Party feierten 1.860 Fans in der ausverkauften Jakob-Kiefer-Halle aber schon drei Tage vorab. Die Kölsche Kultband Höhner begeisterte bei ihrem dritten Auftritt in Bad Kreuznach die Massen. Mehr als zweieinhalb Stunden lang reihte sie Hit an Hit und sorgte für überschäumende Stimmung in der Halle. "Wo mir sin is Kölle" stellten sie gleich mit dem ersten Lied klar. Dass die Höhner sich aber auch an der Nahe wohl fühlen, unterstrich Sänger Henning Krautmacher, der gesundheitlich leicht angeschlagen war, sich davon aber nicht am Auftritt hindern liess.

"Bad Kreuznach ist eine heilige Medizin", lobte er die Fans und stimmte sogleich den nächsten Gassenhauer Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche an. Mit der Ballade Gut so, wie es ist erklang dann das erste Lied der neuen CD, die wieder ein Renner zu werden verspricht.

Den grössten Hit der bevorstehenden Fastnachtskampagne vorauszusagen, ist jedenfalls keine grosse Kunst. Mir kumme mit allemann vorbei kündigen die Höhner in der schwungvollen Uptempo-Nummer Festpiraten" an, die schon in wenigen Wochen in aller Munde sein wird.

Höhner sind aber nicht nur grandiose Stimmungsmacher, sondern haben auch eine nachdenkliche Seite. "Wenn du alt bist, bereust Du nicht, was Du gemacht hast, sondern alles, was du nicht gemacht hast", leiteten sie das Lied Spar ding Dräum nit op för morje ein. Mit dem Reisser zur Handball-Weltmeisterschaft Wenn nicht jetzt, wann dann? schickten sie das Publikum aber ebenso schwungvoll in die Pause, wie es danach mit Jetzt geht's los weiterging.

Mit der neuen Ballade Du bes nit allein wurde es ein letztes Mal besinnlich, ehe Das schönste Mädchen vom Westerwald die grosse Sause einleitete. Der als ernsthaftes Liebeslied angekündigte Song wurde zunächst von Schlagzeuger Janus Fröhlich für Schlager-Einlagen missbraucht und entwickelte sich dann zum Medley, in dem die Höhner nicht nur ihre humoristische Seite auslebten, sondern auch die gesamte Bandbreite ihres musikalischen Könnens aufblitzen liessen. So brachte Gitarrist Ralf Rudnik Country und fetzige Rocktöne ein, Jens Streifling packte Saxophon und Mundharmonika aus und Keyboarder Peter Werner blies auf der Tuba Mir losse de Dom in Kölle, das vom Publikum sofort textlich untermalt wurde. Bassist Hannes Schöner hatte zuvor schon als zweiter Sänger bewiesen, dass er mehr kann, als nur hervorragend die Saiten zupfen.

Im grossen Finale marschierte dann die Wespengarde auf die Bühne um "Hey Kölle" in "Hey Kreuznach" umzudichten, ehe "Viva Colonia als dritte Zugabe noch immer nicht das Ende bedeutete. Wir werden uns wieder sehen hiess der abschliessende Rausschmeisser, den die Kreuznacher Fans als ein Versprechen nehmen durften.

Dirk Waidner: Text und Foto
Main-Rheiner, den 10. November 2007

Archiviert am 10. November 2007

Die Höhner lassen es krachen

35 Jahre und kein bisschen leise: In einen brodelnden Hexenkessel verwandelten die Höhner jetzt die Stadthalle Hiltrup. Total ausverkauft, cirka 1.400 begeisterte Zuschauer, feierten mit der 1972 gegründeten Band eine echte Megaparty. "Die Höhner sind ein Gefühl". Dieses geflügelte Fanwort bewahrheitete sich einmal mehr im Rund der Hiltruper Veranstaltungshalle, wo die Höhner bereits zum zweiten Mal gastierten.

Die Kölsche Formation, die ihre Wurzeln im Karneval hat, bewies einmal mehr ihr Können als Allround-Unterhaltungsformation. Wenn nicht jetzt, wann dann?, Here we go, egal, was die Höhner anstimmten, die Gäste kannten die Texte, und Mitsingen frei nach dem Motto "Da simmer dabei" war natürlich Ehrensache. Und die Band, Henning Krautmacher, Hannes Schöner, Ralf " Ralle" Rudnik, Janus Fröhlich, Peter Werner und Jens Streifling, dankten es dem Publikum mit bester Spiellaune.

Keine Frage, die Höhner sind wahre Profis und verstehen es perfekt, das Publikum mitzureissen. Schöner Nebeneffekt: jetzt sind die Konzertbesucher auf Europas grösste Kegelparty und die kommende Karnevalssession zumindest musikalisch und stimmungsmässig prima eingestimmt. Und wer nach dem Konzert mit zig Zugaben immer noch Kondition hatte, konnte sich bei der anschliessenden Oldieparty im Foyer der Stadthalle noch einmal richtig austoben.

Wolfram Linke: Text und Foto
echo-muenster.de, den 4. November 2007

Archiviert am 10. November 2007

Höhner-Konzert: "Wo wir sind is Kölle!"

"Da simmer dabei! Dat es prima! Viva Colonia!" Laut singend und bester Laune kommt eine Gruppe Mittdreissigerinnen in das Foyer der Stadthalle Hiltrup. Sie stellen sich in die lange Schlange vor der Garderobe und stecken die dort Wartenden mit ihrer Ausgelassenheit an - alle schunkeln mit. Der Auslöser für diese Heiterkeit sind die Höhner, die auf ihrer Wenn nicht jetzt, wann dann?-Tour am Samstag einen Abstecher nach Münster machten.

"Es ist das vorletzte Konzert vor Karnevalsbeginn. Wir mussten daher bereits ein Jahr vorher anfragen. Aber zum Glück hat es geklappt", berichtet Werner Kaltmeier von der Bezirksverwaltung Hiltrup. Der Kartenverkauf war sehr gut gelaufen. "Zwar sind wir nicht ganz ausverkauft, fast 1.400 von 1.800 Plätzen sind besetzt, aber dennoch ist das Konzert von der Publikumszahl her die grösste Veranstaltung unserer Hiltruper Höhepunkte 2007", erklärt Kaltmeier.

In der Stadthalle stehen Jung und Alt dicht gedrängt - vor allem direkt vor der Bühne wird es eng. Dann wird es auch schon dunkel im Saal. "Jetzt geht's los"-Rufe sind zu hören und unter lautem Applaus treten die sechs Kölner Jungs ins Rampenlicht. Henning, der Frontmann, ruft: "Wo wir sin is Kölle!" und erhält zustimmenden Beifall. Bevor die Höhner mit ihrer Show beginnen, ist jedoch das Publikum dran: Peter, der Keyboarder, hat Geburtstag und so singen ihm alle ein Ständchen. Danach soll jeder seinem Stehnachbarn die Hand reichen und sich im Voraus für das Auf-die-Füsse-treten entschuldigen - alle lachen.

Bereits beim ersten Lied Schön dat du do bes tanzt ein jeder auf seinem Platz, klatscht in die Hände und singt Strophe für Strophe mit. "Wir haben euch alles mitgebracht. Es wird gerockt, es kann aber auch gekuschelt werden. Die Songs sind von unserem neuen Album und natürlich von den Altbekannten", verspricht Henning. Und so heizen die Höhner dem Publikum unter anderem mit Echte Fründe und Wenn nicht jetzt, wann dann? ein und geben mit Ohne dich geht es nicht und Du bes nit allein kurze Verschnaufpausen. Das Gitarren-Solo von Ralle und auch der kurze Auftritt von Schlagzeuger Janus als Sänger kommen an. Das Publikum tobt.

Die beiden Münsteraner Studenten Kai Scharp und Arne Dietz sind sich einig: "Die Höhner - das ist einfach Kult! Die muss man echt mal live erleben." Auch die 46-jährige Ulrike Wüst ist begeistert: "Wir sind extra aus Krefeld angereist. Für echte Kölsche Jungs machen wir das gern. Es lohnt sich immer."

Nach zweieinhalb Stunden ist es vorbei: Die Höhner verlassen die Bühne. Doch das Publikum hat noch lange nicht genug, und so kommen die Kölner für mehrere Zugaben zurück auf die Bühne. Die Karawane zieht weiter... und Viva Colonia dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Bei tosendem Applaus und Begeisterungsrufen verabschiedet sich die Band dann endgültig von ihren Fans.

"Es hat sich definitiv gelohnt. Das letzte Konzert war 2005 und wie man sieht, war es höchste Zeit, dass die Höhner wieder in die Stadthalle kommen", sagt Kaltmeier zufrieden.

Julia Petz
Westfälische Nachrichten, den 4. November 2007

Archiviert am ersten November 2007

Echte Fründe op d'r Bühne

Die Höhner verwandeln die Northeimer Stadthalle in einen Hexenkessel

Man kann sich bei den Kölnern über vieles wundern: den komischen Dialekt, das Kölsch oder die Liebe zum 1.FC Köln. Aber eines kann man ihnen ganz sicher nicht unterstellen: dass sie nicht wissen, wie man Stimmung macht. Den Beweis dafür traten die Höhner in der ausverkauften Northeimer Stadthalle an.

Dass die Höhner (Hühner) nicht nur untereinander echte Fründe (Freunde) sind, sondern auch am liebsten gleich das ganze Publikum umarmen wollten, zeigten die sechs Kölner Urgesteine gleich am Anfang, als die Band mit den Zuschauern die Hände schüttelte. Besser kann man sein Publikum nicht erobern.

Den Rest besorgte die Musik. Hits wie Wenn nicht jetzt, wann dann? und Klassikern wie Viva Colonia rissen auch den grössten Partymuffel mit, bis sich die Stadthalle in eine gigantische Party verwandelte.

Bei aller Stimmung bewiesen die Höhner aber vor allem eines. Dass sie ein perfekt eingespieltes, professionelles und dabei unverschämt sympathisches Team sind, das nicht die grosse Bühne braucht, um für seine Fans alles zu geben. Und wenn die Jungs statt vom Rhein von der Rhume sangen und die Northeimer Mädsche (Frauen) priesen, dann glaubte man, dass sich die Höhner hier pudelwohl fühlten.

Schluss war erst nach vier Stunden. Bis dahin hatten die Höhner eine energiegeladene Show abgeliefert, Autogramme gegeben und sich geduldig fotografieren lassen.

Martin Fitzl Hessische / Niedersächsische Allgemeine, den ersten November 2007

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